Erstes Treffen des Organistenkreises der neuen Pfarrei

17 von insgesamt 31 Organisten der neuen Pfarrei kamen jetzt erstmals zu einem gemeinsamen Treffen zusammen — für viele tatsächlich die erste Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen. Denn wer sonntags zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten auf der Empore sitzt, begegnet sich im Alltag eher selten.
Schon beim gemeinsamen Frühstück zeigte sich schnell: Gesprächsstoff gibt es genug. Zwischen Kaffee, Brötchen und Noten kam man unkompliziert ins Gespräch, tauschte Erfahrungen aus und stellte fest, dass hinter jedem Orgeldienst auch ganz eigene Geschichten stehen — von besonders gelungenen Einsätzen bis zu kleinen Überraschungen, die der Dienst auf der Empore manchmal bereithält.
Ein eigener Notentausch-Tisch lud dazu ein, in mitgebrachter Literatur zu stöbern, Bekanntes weiterzugeben und neue Anregungen mitzunehmen. Auch in den Pausen wurde rege weitergesprochen, Kontakte wurden geknüpft und manches Gesicht bekam nun endlich auch einen Namen.
Neben dem gegenseitigen Kennenlernen ging es auch um gemeinsame Perspektiven für die Kirchenmusik in der neuen Pfarrei. Besonders wichtig ist dabei die Nachwuchsförderung: Im Rahmen ihrer Tätigkeit bietet die Teamleitung Kirchenmusik künftig ein Jahr kostenfreien Orgelunterricht für Anfängerinnen und Anfänger an. Gesucht werden dafür interessierte Menschen jeden Alters, die Freude an Musik haben und sich vorstellen können, das Orgelspiel kennenzulernen. Die Organisten vor Ort sind eingeladen, in ihren Gemeinden aufmerksam nach geeigneten Interessierten Ausschau zu halten und für dieses Angebot zu werben.
Zum Abschluss gab es für alle Teilnehmenden noch ein besonderes kleines Geschenk: einen eigens für dieses Treffen von Orgelbauer Kilger gefertigten Schlüsselanhänger. Jedes Stück ist handgearbeitet aus Eichenholz und alten Registerschildern historischer Orgeln entstanden — also gewissermaßen ein kleines Stück Orgelgeschichte für den Schlüsselbund.
So wurde aus dem Vormittag nicht nur ein erstes offizielles Treffen, sondern vor allem ein lebendiger Auftakt für ein gutes Miteinander im Organistenkreis.