Cäcilia 2025

Eine Woche später als in den Vorjahren feierte der katholische Kirchenchor sein Cäcilienfest. Grund für die Verspätung war das große Konzert in der Vorwoche, als die Kirchenchöre Sandhausen, St. Ilgen, Leimen und „The Spirit“ sowie die Schola der Seelsorgeeinheit und ProjektsängerInnen ein viel beachtetes Konzert gegeben hatten unter dem Titel „Requiem und Gloria“.
 
So wurde das Cäcilienfest des Chors auf den ersten Adventssonntag gelegt und wie angekündigt, erklangen feierliche Gesänge zum Advent. Sie wurden begleitet an der Orgel von Marcus Holl und Anke Palmer an der Querflöte. Die Gesamtleitung hatte Kirchenmusikerin Melanie Jäger-Gubelius.
Pfarrer Ghislain Eklou war der Zelebrant und nahm die Ehrungen vor:
Hildegard Hutter wurde für 75 Jahre, Gabriele Dörr für 40 Jahre, Peter Pelczer für 25 Jahre aktives Singen im Chor geehrt. Herr Pelczer erhielt außerdem die Ehrenmitgliedschaft verliehen (Gabriele Dörr und Hildgard Hutter sind bereits Ehrenmitglieder). Alle Geehrten bekamen eine Urkunde vom Diözesancäcilienverband Freiburg.
Ferner wurden Stephanie Köllner und Renaud Capdeville (leider verhindert) für 15 Jahre geehrt und Gerald Dietz für 10 Jahre.
PKS
 

Konzert am 23. November 2025

Nachklänge zum Konzert Requiem & Gloria in der Dreifaltigkeitskirche Sandhausen.
REQUIEM UND GLORIA
Requiem am Totensonntag – und dazu noch ein Gloria. Passt das zusammen? Das Requiem, die Totenmesse, ein musikalischer Abschied von Verstorbenen, endend mit „Ins Paradies mögen Engel dich geleiten“. Das Gloria hingegen ist der Lobgesang der Engel und Ausdruck von Gottes Herrlichkeit.
 
Melanie Jäger-Gubelius, hauptamtliche Kirchenmusikerin der Kath. Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen, hat beide Elemente in ihrem Programm eindrucksvoll miteinander verbunden. Ab dem Jahr 2026 übernimmt sie zusätzlich die neu geschaffene Position der „Teamleitung Kirchenmusik“ und erweitert damit ihre bisherige Teilzeitstelle auf eine Vollzeitstelle.
Groß der Beginn des Abends: der feierliche Einzug der Sängerinnen und Sänger zum vom Heidelberger Kantatenorchester vorgetragenen „Trauermarsch“ von Mendelssohn. Die Dirigentin hatte den Abend fest im Griff: teils gewaltig und kraftvoll präsentierte sich das Orchester zu Beginn in den „Dies Irae“ aus den Requien von Dvorak und Mozart. Dann wieder ganz dezent im „Requiem“ von Fauré – Orgel, Harfe und Orchester begleiteten einfühlsam den Vortrag des Chores und der Solisten Anabelle Hund, Sophie Sauter, Martin Steffan, Jens Hamann.
Stimmgewaltig der große Chor, mal gemeinsam, mal in reinen Männer- oder Frauenstimmen. Schwungvoll, leise, romantisch – an diesem Abend war für jeden etwas dabei.
 
Wie im ausführlichen Programmheft zu lesen war: „Musik trägt uns durch Momente, in denen Worte fehlen, und erinnert uns an das, was wirklich zählt. Sie heilt, bewegt, lässt uns träumen. Und manchmal sagt ein Lied mehr als tausend Gedanken.“
Vanessa Dutoit trug sehr atmosphärisch zwei stimmungsvolle Texte vor, der erste Text als Einleitung zum Requiem, der zweite als Brücke zum Gloria-Teil. Hier nachzulesen: 
Im zweiten Teil des Konzertes erklangen feierlich das „Gloria“ von Vivaldi und das „Gloria“ aus der Krönungsmesse von Mozart, sowie „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ aus der „Schöpfung“ von Haydn. Nach langanhaltendem Beifall und stehenden Ovationen konnten die Zuhörer in der vollbesetzten Dreifaltigkeitskirche noch eine Zugabe genießen – kraftvoll und beschwingt von Chor und Orchester mit großer Freude musiziert.
Herzlichen Dank an Melanie Jäger-Gubelius und an alle Mitwirkenden.
Gabriele Herb

Cäcilia 2024

In der sehr gut besuchten Dreifaltigkeitskirche feierte der Kirchenchor am 24. November 2024 im Festgottesdienst sein Cäcilienfest.
Aus diesem Grunde hatte der Kirchenchor die Missa in G von Franz Schubert (1797-1828) einstudiert.
 Franz Schubert, ein österreichischer Komponist, wurde nur 31 Jahre alt. Trotzdem hinterließ er ein reiches und vielfältiges Werk. Er komponierte über 600 Lieder, weltliche und geistliche Chormusik und Sinfonien.
Die Missa in G ist in Latein geschrieben (wie sehr viele Messen) und gehört zu Schuberts beliebtesten Werken.
Für den Sopran ist diese Messe eine Herausforderung, denn die Stimme muss sich sehr hoch hinaufschwingen.
Die Sopranistin Doris Steffan-Wagner meisterte diese Höhen scheinbar mühelos und ihre Stimme schwebte glockenklar durch den Kirchenraum. Den Part des Tenors hatte Martin Steffan und als Bass konnte Dominik Schmolz gewonnen werden.
An diesen Könnern ihres Fachs nahm sich der Chor ein Beispiel. Weil Eigenlob verpönt ist, möchte ich mich nicht dazu äußern, aber der Miene unserer gestrengen Dirigentin konnten wir entnehmen, dass wir unsere Sache gut gemacht hatten.
Zur Kommunion ertönte „Salve Regina“ von Schubert, dargeboten von den vier Solisten (Melanie Jäger-Gubelius nun als Altistin) und dem Streichquartett.
Zwei verdiente Sängerinnen des Chors wurden anschließend geehrt.
Die Zuhörer erfuhren, dass beide aus Familien stammen, wo das Singen im Kirchenchor Tradition ist. Frau Thea Köllner wurde für 65-jährige Treue zum Chor geehrt, Frau Gertrud Schlegel für 45 Jahre. Beide Damen singen im Tenor.
Langanhaltender Beifall erfreute alle Mitwirkenden.
PKS
Quelle: Knopf-Steiner
 
Quelle: Knopf-Steiner

Weihnachten 2023

In den vergangenen 10 Jahren sang der Kirchenchor immer in der Christmette am 24. Dezember. Am letzten Weihnachtsfest gab es eine Änderung und der Chor sang erst am 2. Weihnachtsfeiertag. Doch zu unserer Überraschung und Freude war die große Dreifaltigkeitskirche sehr gut besetzt. Lag es an unserer Einladung zum Festgottesdienst im Gemeindeblatt, oder waren es die außergewöhnlichen Arrangements der Weihnachtslieder, die neugierig machten? Jedenfalls war es, zelebriert von Pfarrer Michael Hipp ein sehr gelungener, zu Herzen gehender Gottesdienst. Wir bekamen sogar Beifall zwischendurch, was uns natürlich erfreute, aber während einer hl. Messe nicht so gut passt.
Außer unseren Stimmen waren es natürlich die Instrumente, die alles so besonders machten. Es erklangen Harfe, Violine, Trompeten, Pauken, Glocken, Percussion und Orgel und nicht zu vergessen die wunderbare Sopranstimme von Agnese Buchauer. Außerdem wurden wir unterstützt von Chorsängerinnen und -sängern aus Leimen und St. Ilgen, welche diese Lieder am 1. Feiertag in Leimen gesungen hatten. Es ist ein unschätzbarer Vorteil, dass Melanie Jäger-Gubelius unsere gemeinsame Dirigentin ist. Die außergewöhnlichen Arrangements der Weihnachtslieder kamen aus ihrer Feder. Zum Ende des Gottesdienstes, so war es vereinbart,  lud Pfarrer Hipp die anwesenden Kinder ein, auf die Empore zu kommen und die außergewöhnlichen Instrumente und die Orgel anzuschauen. Man war überrascht, wie viele Kinder doch Interesse zeigten und auf die Empore kamen. Die jüngste neugierige Musikliebhaberin trug sogar noch Schnuller und musste auf die Orgelbank hochgehoben werden.
Es war ein wirklich schöner, festlicher und harmonischer Gottesdienst wo alles gepasst hat und die Weihnachtsfreude erfahrbar wurde.
Danke an alle, die dazu beitrugen und vielen Dank für den lang anhaltenden Beifall.
Pia Knopf-Steiner

Cäcilia 2023

Am 26. November 2023 feierte der Kirchenchor sein Cäcilienfest mit einem Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche. Der Gottesdienst wurde, wie jedes Jahr, zu Ehren der hl. Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik, und im Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder gefeiert. Der Zelebrant war Pfarrer Michael Hipp. Dieses Jahr kam die Missa brevis Sancti Joannis de Deo  von Joseph Haydn zur Aufführung. Die Messe ist auch unter dem Namen „Kleine Orgelmesse“ bekannt. Eine Besonderheit ist, dass die lateinischen Texte radikal gekürzt wurden, indem zwei oder drei Stimmen verschiedene Worte gleichzeitig singen. Das ist so im Gloria und im Credo und liegt keinesfalls an falsch singenden Chormitgliedern. Im Benedictus dagegen ertönt ein verlängertes Orgelspiel, die Erklärung für den Namen „Kleine Orgelmesse“. Begleitet wurde der Chor vom Heidelberger Kantatenorchester und an der Orgel von Marcus Holl. Die Sopranistin Anabelle Hund erkrankte, und deshalb begann am Samstag die hektische Suche nach einer anderen Sopranistin. Unsere Dirigentin Melanie Jäger-Gubelius, gut vernetzt in der Musikszene, fand sie dann auch in Julia Stratiros. Frau Stratiros besitzt eine strahlende, ausdruckstarke Sopranstimme und füllte den großen Kirchenraum problemlos aus. Auch im Lied „Singe, Seele“ für Sopran, Violine, Cello und Orgel von G.F. Händel erklang ihr klarer, melodischer Sopran.     Im Sanctus, Benedictus und im Agnus Dei kam der Chor wieder zum Einsatz.Zur Kommunion spielte das Orchester den 1. Satz „Streichquartett in F-Dur“ von Joseph Haydn. Pfarrer Michael Hipp konnte zum Ende des Gottesdienstes verdiente Chorsängerinnen ehren, und zwar Rosel Worbis für 50 Jahre und Rosalinde Münch für 25 Jahre. Beide Damen bekamen eine Urkunde des Diözesancäcilienverbandes, Frau Worbis noch ein Schreiben des Herrn Erzbischofs Stefan Burger. Für 45 Jahre Zugehörigkeit wurden Helgard Schön, für 40 Jahre Barbara Herkert, für 30 Jahre Roswitha Körner und für jeweils 10 Jahre Julia Seltmann, Gabriele Mayer-Krejci und Jutta Jung geehrt. Zum Auszug hörte man den 4. Satz „Streichquartett in C-Dur“, ebenfalls von Joseph Haydn. Lang anhaltender Beifall erfreute die Mitwirkenden.

Cäcilia 2022

 Der Kirchenchor feierte am 20. November 2022 sein Cäcilienfest mit einem Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche. Bekanntlich ist die Kirchenmusik (musica sacra) ein großer Schatz, den es zu pflegen gilt. Ein ganz „Großer“ in der Kirchenmusik war Wolfgang Amadeus Mozart, der von katholischen Kirchenchören heiß geliebt wird. So war der Chor unter seiner Dirigentin, Kirchenmusikerin  Melanie Jäger-Gubelius, seit einigen Monaten mit der Missa in C, Orgelsolomesse, KV 259 von W.A. Mozart beschäftigt. Die Orgelsolomesse ist die kürzeste, die Mozart komponiert hat, sie dauert nur ca. 15 Minuten. Das ist natürlich für einen Festgottesdienst zu kurz, und so durften die Kirchenbesucher das Lied „Gelobt seist du Herr Jesu Christ" selbst singen, da am Sonntag auch das Christkönigsfest gefeiert wurde, wie immer am Sonntag vor dem Ende des Kirchenjahres. Außerdem erklang das "Alleluja" aus "Exsultate, jubilate", komponiert von Mozart, virtuos gesungen von der Sopranistin und virtuos gespielt vom Heidelberger Kantatenorchester. Der Zelebrant war Pfarrer Udo Mayer aus Schwetzingen, assistiert von Diakon Peter Härich und einer Ministrantinnenschar. Das Credo war dann wieder eine Gemeinschaftsarbeit von Chor, Orchester und Solisten. Zur Gabenbereitung erklang "Sancta Maria", natürlich von Mozart, gesungen von allen Solisten. Bei Sanctus, Benedictus und Agnus Dei war der Chor wieder mit dabei. Während des Kommuniongangs erklang das "Sub tuum praesidium" für Sopran, Alt und Orchester, natürlich auch von W.A. Mozart. Zum Ende des Gottesdienstes ehrte Pfarrer Mayer Doris Kröncke und Ingrid Kröner für je 55 Jahre und Maria Hamp für 35 Jahre aktive Chormitgliedschaft. Nachdem zum Einzug der 1. Satz des Concerto für 2 Trompeten und Orchester erklungen war, gab es zum Auszug den 3. Satz des Concerto für 2 Trompeten und Orchester, zur Abwechslung nicht von Mozart, sondern von Francesco Manfredini. Das Heidelberger Kantatenorchester, die Sängerinnen Doris Steffan (Sopran), Astrid Böhm (Alt) sowie Martin Steffan (Tenor) und Dominik Schmolz (Bass), Marcus Holl (Orgel) harmonierten perfekt. Dieser Perfektion eiferte der Kirchenchor nach, waren wir doch von unserer Dirigentin sehr gut vorbereitet worden. Die Gottesdienstbesucher bedankten sich mit lautem Beifall. Auch ihnen merkte man an, dass dieser Festgottesdienst ein Highlight für alle war und Kraft für die kommende stressige Adventszeit gibt. Danke an alle Mitwirkenden und an alle Zuhörer. Im Anschluss ging es zum gemeinsamen Mittagessen in ein Restaurant. Der Chor und seine Familienangehörigen speisten zusammen in froher Runde und zum Schluss gab es noch - nach diesem Mozartfestival ganz klar - für alle Sängerinnen und Sänger eine Schachtel Mozartkugeln. Die geben Energie für die kommenden Chorproben.
PKS

Weihnachten 2015

Am Heiligabend 2015 sang der Chor die so genannten „Carols“, das sind beliebte und bekannte Weihnachtslieder aus England und der anglikanischen Tradition. Gesungen wurde in deutscher Sprache. Vorangestellte Fanfaren, Überstimmensätze und wechselnde Besetzungen der Chorstimmen ließen die „Carols“ gleichsam als festliche Kathedralmusik erstrahlen. Den sehr zahlreich erschienenen Kirchenbesuchern gefiel diese Musik so gut, dass es mehrmals Beifall auf offener Szene gab.
Christi Geburt wurde mit Pauken und Trompeten gefeiert, es war eine fulminante Aufführung. Zum Einsatz kamen vier Trompeten, vier Posaunen, eine Tuba, Pauken und Schlagwerk. An der Orgel war Patrick Wippel.
Die Gesamtleitung hatte unser Dirigent Markus Zepp.
Wenn nur ein kleiner Teil dieser begeisterten Zuhörer in die Chorprobe käme, hätten wir ein Platzproblem. Aber warten wir es ab. Es war jedenfalls eine zu Herzen gehende Christmette, die nachhallen wird.
Pia Knopf-Steiner

Cäcilia 2015

Am 22. November 2015 führte der Chor die Missa Brevis von Jacob de Haan (geb. 1959) für Chor und Blechbläser-Ensemble auf. In der Rhein-Neckar-Zeitung war zu lesen, dass "Gott mit Pauken und Trompeten gelobt wurde und die Stimmen der Sängerinnen und Sänger in allen Stimmlagen bestens präsent waren". Begleitet haben uns Sarah Slater (Trompete), Christian Betz (Trompete), Lucas Greiwe (Posaune), Julius Wille (Posaune), Ulrich Dürr (Pauken), Patrick Wippel (Orgel). Die Gesamtleitung hatte unser Dirigent Markus Zepp.
   
 
   
   
   
   
   
  
So. 26.07.2026
17:00
THE SPIRIT of Summer
St. Aegidius
St. Ilgen
Sa. 19.09.2026
15:00 - 18:00
Jeder kann Singen - Kann jeder Singen?
Maximilian-Kolbe-Haus
Leimen St.Ilgen
So. 25.10.2026
17:00
Marienbilder
St. Aegidius
St. Ilgen
So. 13.12.2026
17:00
Gaudete - Rejoice - Freut euch
St. Aegidius
St. Ilgen
  
Teamleitung Kirchenmusik / Hauptamtliche Kirchenmusikerin in Leimen, Nußloch und Sandhausen