In der sehr gut besuchten Dreifaltigkeitskirche feierte der Kirchenchor am 24. November 2024 im Festgottesdienst sein Cäcilienfest.
Aus diesem Grunde hatte der Kirchenchor die Missa in G von Franz Schubert (1797-1828) einstudiert.
Franz Schubert, ein österreichischer Komponist, wurde nur 31 Jahre alt. Trotzdem hinterließ er ein reiches und vielfältiges Werk. Er komponierte über 600 Lieder, weltliche und geistliche Chormusik und Sinfonien.
Die Missa in G ist in Latein geschrieben (wie sehr viele Messen) und gehört zu Schuberts beliebtesten Werken.
Für den Sopran ist diese Messe eine Herausforderung, denn die Stimme muss sich sehr hoch hinaufschwingen.
Die Sopranistin Doris Steffan-Wagner meisterte diese Höhen scheinbar mühelos und ihre Stimme schwebte glockenklar durch den Kirchenraum. Den Part des Tenors hatte Martin Steffan und als Bass konnte Dominik Schmolz gewonnen werden.
An diesen Könnern ihres Fachs nahm sich der Chor ein Beispiel. Weil Eigenlob verpönt ist, möchte ich mich nicht dazu äußern, aber der Miene unserer gestrengen Dirigentin konnten wir entnehmen, dass wir unsere Sache gut gemacht hatten.
Zur Kommunion ertönte „Salve Regina“ von Schubert, dargeboten von den vier Solisten (Melanie Jäger-Gubelius nun als Altistin) und dem Streichquartett.
Zwei verdiente Sängerinnen des Chors wurden anschließend geehrt.
Die Zuhörer erfuhren, dass beide aus Familien stammen, wo das Singen im Kirchenchor Tradition ist. Frau Thea Köllner wurde für 65-jährige Treue zum Chor geehrt, Frau Gertrud Schlegel für 45 Jahre. Beide Damen singen im Tenor.
Langanhaltender Beifall erfreute alle Mitwirkenden.
PKS