Patrozinium Leimen 2026

Gelebte Ökumene in Leimen

Feierliche Messe zum Patrozinium  der kath. Herz-Jesu-Gemeinde in der ev. Mauritiuskirche

Am 14. Juni zogen die Fahnen aus der katholische Herz-Jesu-Kirche, die zur Zeit großen baulichen Veränderungen unterzogen wird, in die evangelische Kirche ein um in festlicher Atmosphäre das Patrozinium zu feiern.
Unsere Chorleiterin und seit diesem Jahr 'Teamleitung Kirchenmusik' für die neue Pfarrei Wiesloch, Melanie  Jäger Gubelius hatte die Windhaager Messe in C-Dur von Anton Bruckner dafür vorbereitet.
Zuverlässig begleitet und unterstützt wurde der Chor von Marcus Holl an der Orgel.  Strahlende Akzente zu Orgelspiel und Chorgesang  wurden durch zwei Hörner gesetzt.  Prof. Peter Arnold mit seiner Tochter Fabienne Arnold waren eine ideale Ergänzung.  Ursprünglich für eine Altsolistin komponiert, erklingt das Werk im Gottesdienst in einer vierstimmigen Fassung für Chor.   Der Gottesdienst  wurde bereichert durch drei weitere Werke für Hörner und Orgel.

Pfarrer Pawelczik bedankte sich ausdrücklich bei der evangelischen Kirchengemeinde, die ihre Kirche zur feierlichen Messe überlassen hatte. Die katholische Herz-Jesu-Kirche ist zur Zeit ohne Chorgestühl und weitgehend ausgeräumt, da größere Umbaumaßnahmen begonnen haben, die sich einige Monate hinziehen werden. Er freute sich über die in Leimen real gelebte Ökumene.
Er bedankte sich auch bei allen Helfern und Mitwirkenden die zur Gestaltung der Patroziniumsfeier begetragen hatten.

In seiner Predigt ging Pfarrer Pawelczik auf die Namen/Patrone der beiden Kirchen ein. Auf die Bedeutung des Herz-Jesu für die Gläubigen und auf die Geschichte des heiligen Mauritius, eines Soldaten während der Zeit der römischen Kaiser.

Ungewöhnlich für eine evangelische Kirche waren wohl die Weihrauchschwaden, die durch den Kirchenraum zogen .

Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Kirchenbesucher noch eingeladen in den Hof des Hauses Karmel. Fleißige Helfer hatten dort ein Weisswurstessen vorbereitet.

Im Laufe des Jahres wird die Windhaager Messe noch öfter erklingen. Wer diese Bruckner Messe, die er bereits als 18-jähriger im oberösterreichischen Windhaagen in einer besonderen Harmonie komponierte verpasst hat, oder nochmals komplett hören möchte hat dazu Gelegenheit am 15. November in der Aegidius-Kirche ein St. Ilgen und am 22. November in der Dreifaltigkeitskirche in Sandhausen, jeweils um 10.30 Uhr.
(M. Kaehler)

Ostern St. Ilgen 2026

Festliche Ostermusik in Sandhausen & St. Ilgen
Die Osternacht in Sandhausen und der Ostermontag in St. Ilgen wurden für Mitwirkende und Besucher zu einem eindrucksvollen musikalischen Erlebnis.
Mit knapp 50 Chorsängern (die neuen Podeste in St. Ilgen haben sich definitiv ausgezahlt!) gestalteten die vereinten Kirchenchöre aus Sandhausen, St. Ilgen und Leimen gemeinsam mit Projektsängern die festliche Kirchenmusik. Besonders spürbar war die hohe Aufmerksamkeit des Chores: sauber intoniert, präzise und jederzeit präsent erklangen Mozarts Krönungsmesse und das Halleluja von Händel.
Das professionelle Orchester Concerto Camerata überzeugte mit engagiertem, hochmotiviertem und musikalisch brillantem Spiel. Die Spielfreude der Musiker übertrug sich unmittelbar auf den gesamten Gottesdienst und war für alle Anwesenden deutlich spürbar.
Auch die Solisten gestalteten beide Aufführungen auf hohem Niveau: Julia Stratiros und Angela vom Hoff bereicherten die Gottesdienste zusätzlich mit Arien von Mozart („Alleluja“ und „Laudamus te“), während Martin Steffan und Lorenz Miehlich in beiden Gottesdiensten darüber hinaus als Kantoren mitwirkten.
Ein herzlicher Dank gilt auch Marcus Holl, der nicht nur alle Chor- und Solowerke begleitet hat, sondern die Gemeindegesänge mit beeindruckender Kunstfertigkeit in der Choral-Improvisation besonders festlich gestaltete.
Ein ganz besonders herzlicher Dank gilt allen Musizierenden, besonders dem Chor! 
Für mich als Chorleiterin war es eine große Freude, diesen festlichen Klang gestalten zu dürfen.
(M. Jäger-Gubelius)

Patrozinium St. Ilgen 2025

Der gut besuchte Festgottesdienst am 21. September 2025 in der St.-Aegidius-Kirche mit Pfarrer Berthold Enz aus Wiesloch wurde von den Kirchenchören St. Ilgen und Leimen zusammen mit Projektsängern und -sängerinnen sowie Solisten unter der Leitung von Melanie Jäger-Gubelius feierlich mitgestaltet. Neben Gemeindeliedern erklangen Chorwerke von Vivaldi, Perry, Tambling und Haydn sowie majestätische Trompetenstücke zum Ein- und Auszug. An der Orgel spielte bravourös Marcus Holl, als Solisten glänzten Martin Stehr (Trompete), Melanie Jäger-Gubelius (Sopran), Achim Klotz (Tenor) und Bernhard Knoblauch (Bass).
Am Ende der Eucharistiefeier wurde Anna Koob für 75 Jahre aktives Singen im Kirchenchor St. Ilgen geehrt. Pfarrer Enz übermittelte neben eigenen Glückwünschen Dankschreiben und Glückwünsche vom Diözesanchorverband Freiburg und überreichte ein Buchpräsent. Die Vorstandsvorsitzende Barbara Berlinger umriss anschließend den Werdegang der Jubilarin im Chor: Schon als 14-Jährige sei sie dem noch jungen Kirchenchor beigetreten und von Anfang an eine zuverlässige Sängerin gewesen. Jahrzehntelang habe sie sich auch im Vorstand engagiert, so im Geburtstagsdienst und als Unterkassiererin. Als Dank dafür wurde sie 2004 zum Ehrenmitglied ernannt und vor fünf Jahren erhielt sie vom Kirchenchor die Ehrennadel in Gold. Das Singen im Chor habe Anna Koob durch alle Höhen und Tiefen hinweg stets Freude und Energie geschenkt. Die Vorsitzende dankte der Jubilarin für ihre außergewöhnliche Treue und überreichte ihr einen Blumenstrauß mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott!“.
Im Anschluss an den festlichen Gottesdienst kamen die Mitglieder der Kirchenchöre zu einem gemeinsamen Mittagessen zusammen – in diesem Jahr ausnahmsweise nicht am traditionellen Cäcilientag im November. Aufgrund des umfangreichen Chorprojekts „Requiem & Gloria“, das am 23. November in Sandhausen zur Aufführung kommt, wurden die Feierlichkeiten mit Ehrung und gemütlichem Beisammensein bewusst in den September vorverlegt, um terminliche Überschneidungen zu vermeiden.
 
(Text: BB)
Barbara Berlinger, Anna Koob, Pfr. Enz
 

Cäcilia St. Ilgen 2024

Den Festgottesdienst zum Cäcilientag am 17. November 2024 in der St.-Aegidius-Kirche zelebrierte Pfarrer Enz aus Wiesloch zusammen mit Diakon Sych. Pfarrer Enz war dankenswerterweise kurzfristig für den erkrankten Präses Pfarrer Hipp eingesprungen. Mit verschiedenen neugeistlichen Liedern aus dem Freiburger Chorbuch gaben die beiden Kirchenchöre aus Leimen und St. Ilgen unter der Leitung von Melanie Jäger-Gubelius der Eucharistiefeier einen festlichen Rahmen. In seiner Predigt betonte Pfarrer Enz, dass der Gesang ein Urbedürfnis des Menschen sei und dass insbesondere die Kirchenchöre ihre Lieder zur Freude aller und zur Ehre und zum Lobe Gottes erklingen ließen. Er erwähnte außerdem die Woche der Ökumene und die Seligsprechung von Max-Josef Metzger in Freiburg, der von den Nationalsozialisten für seinen Glauben ermordet wurde. Es sei enorm wichtig, immer wieder vom Glauben und vom Frieden zu erzählen, was die Kirchenchöre durch ihren Gesang beispielhaft verwirklichten.
Am Ende des Gottesdienstes wurden langjährige Sängerinnen geehrt: Für 25 Jahre aktives Singen im Kirchenchor erhielt Elisabeth Chudalla aus den Händen von Diakon Sych die Urkunde des Cäcilienverbands Freiburg und einen Blumenstrauß von der Vorstandsvorsitzenden Barbara Berlinger mit kleinem Präsent. Für 30 Jahre Sangestätigkeit im Chor überreichte Barbara Berlinger anschließend je einen Blumenstrauß an Hildegard Fickelscher und Johanna Klemme. Sie merkte an, dass beide außerdem seit über 20 Jahren im Vorstand im Vergnügungsausschuss aktiv seien. Hildegard Fickelscher war zudem lange Jahre Unterkassiererin und Johanna Klemme ist seit etlichen Jahren Notenwartin – ein Amt, das sie bis heute innehat.  
Von den Kirchenbesuchern gab es langanhaltenden Applaus, nicht zuletzt auch für alle Sängerinnen und Sänger mit ihrer Chorleiterin für die stimmungsvollen musikalischen Darbietungen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde der Festtag für den St. Ilgener Chor im Maximilian-Kolbe-Haus fortgesetzt, wo die Vorstandsvorsitzende nach Grußworten und Totengedenken einen Jahresrückblick hielt. Den Ausblick auf 2025 übernahm die Chorleiterin Melanie Jäger-Gubelius. Sie kündigte unter anderem ein größeres Konzert im nächsten November an mit dem Titel „Requiem und Gloria“ und erzeugte damit allseits Vorfreude und Neugierde. Als Dank für das vielfältige Engagement für den Chor überreichte ihr die Vorsitzende ein Präsent. Auch allen Vorstandsmitgliedern sowie allen Sängerinnen und Sängern einschließlich Beerdigungssängerinnen und -sängern galt ihr Dank.
Danach gab es weitere Ehrungen: Gabriele Röser, die ursprünglich als Projektsängerin zum Chor kam, wurde für fünf Jahre und Dorothee Eichler für 15 Jahre aktives Singen mit je einem Präsent bedacht. Dorothee Eichler brachte sich zudem lange Jahre im Vorstand im Vergnügungsausschuss und als Notenwartin ein. Nun war Luise Stegmaier an der Reihe: Sie wurde für 30 Jahre Treue zum Chor mit einem Blumenstrauß geehrt. Barbara Berlinger hob hervor, dass sie als „Stütze“ in der Altstimmlage in all den Jahren so gut wie nie gefehlt habe und die wöchentliche Probe für sie immer ein unumstößlicher Termin war. Nun habe sie schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen ihren Abschied genommen, und das Bedauern auf beiden Seiten sei groß. Man werde aber selbstverständlich in Verbindung bleiben.
Bei Kaffee und Kuchen fand der Cäcilientag seinen Abschluss.
 

Patrozinium St. Ilgen 2024

Nachruf für Edwin Schäfer am Patrozinium 22.09.2024
Heute begehen wir hier in St. Ilgen das Patrozinium St. Aegidius, und wir vom Kirchenchor St. Ilgen werden zusammen mit dem Leimener Chor den Gottesdienst musikalisch mitgestalten.
Zugleich wollen wir heute aber auch mit unserer etwas abgeänderten Liedauswahl unserem lieben Mitsänger Edwin Schäfer gedenken, der am 10. September ganz plötzlich verstorben ist. Wir sind alle sehr betroffen und voller Trauer.
Als 1. Vorsitzender des Leimener Kirchenchores sorgte Herr Schäfer nach der Coronazeit - als viele Sängerinnen und Sänger weggeblieben waren - maßgeblich dafür, dass es für den Leimener Chor weiterging, und so wurde unsere Chorgemeinschaft aus der Taufe gehoben - unter der gemeinsamen Chorleiterin Melanie Jäger-Gubelius.
Seit gut zwei Jahren proben wir nun zusammen und treten gemeinsam auf.  Das hat immer gut harmoniert. Herr Schäfer hatte sich als Vorsitzender weiterhin vorbildlich um seine Leimener Sängerinnen und Sänger gekümmert und im Bass mitgesungen – so war das eigentlich auch für heute geplant. Mit seiner humorvollen Art hat er in unserer Chor- und Probengemeinschaft oft für Schmunzeln gesorgt.
Er wird uns fehlen.
 
Sonntag, den 22. September 2024
Barbara Berlinger
1. Vorsitzende Kath. Kirchenchor „Cäcilia“ 1946 St. Ilgen
 

Cäcilia 2023

Der Festgottesdienst am Sonntag, 19. November 2023, in St. Aegidius stand ganz im Zeichen der Kirchenmusik, denn der Kath. Kirchenchor „Cäcilia“ 1946 St. Ilgen beging den jährlichen „Cäcilientag“ zu Ehren seiner Namenspatronin. Wie Präses Pfarrer Hipp zu Beginn des Gottesdienstes anmerkte, gilt die Hl. Cäcilia als Patronin der Kirchenmusik und ihr Gedenktag ist der 22. November.
So hatten sich unter der Gesamtleitung von Melanie Jäger-Gubelius die St. Ilgener und Leimener Kirchenchöre samt Projektsängerinnen und -sängern (großteils vom Sandhäuser Kirchenchor) zusammen mit dem Heidelberger Kantatenorchester, den Solisten Doris Steffan (Sopran), Astrid Bohm (Alt), Martin Steffan (Tenor), Bernhard Knoblauch (Bass) sowie Marcus Holl (Orgel) in der voll besetzten St. Aegidius Kirche versammelt, um die Eucharistiefeier musikalisch mitzugestalten.  
Pfarrer Hipp sprach in seiner Predigt unter anderem davon, dass jeder Mensch mindestens ein Talent von Gott mitbekommen habe und dass man sein Talent nicht brach liegen lassen oder gar vergraben dürfe, sondern nutzen solle. In diesem Sinne haben alle Beteiligten ihre musikalischen Talente bestens genutzt und unter Beweis gestellt, als sie die „Kleine Orgelsolo-Messe“ (KV 259) von W. A. Mozart zu Gehör brachten. Zum Einzug ertönte, von den zwei Trompetern und Orchester virtuos dargebracht, der 1. Satz des Concerto von A. Manfredini und später zum Auszug wurde der 3. Satz ebenso virtuos gespielt. Im „Halleluja“ aus Mozarts „Exsultate jubilate“ brillierte die Sopranistin Doris Steffan. Zur Gabenbereitung sang sie außerdem im Duett mit der Altistin Astrid Bohm das „Sub tuum praesidium“ von Mozart. Alle vier Solisten glänzten gemeinsam während der Kommunion mit dem schwungvollen „Sancta Maria“ von Mozart. Das Heidelberger Kantatenorchester begleitete alles mit sehr großer Musikalität und Spielfreude.
Am Ende der Eucharistiefeier fanden die Ehrungen von verdienten Sängerinnen statt: Pfarrer Hipp lobte Eva-Maria Knoblauch für fünfjährige Treue zum Chor und Maria Jäger für 35 Jahre, wobei letztere seit über zwanzig Jahren auch das Amt der Kassenführerin innehat. Als Dank bekamen sie von der Vorsitzenden Barbara Berlinger ein Präsent bzw. einen Blumenstrauß überreicht.  
Anschließend wurde die Kirchenmusikerin Melanie Jäger-Gubelius von Pfarrer Hipp im Namen der Pfarrgemeinde St. Aegidius gewürdigt. Mit lobenden Worten dankte er ihr für ihren inzwischen 25-jährigen Organistendienst in St. Ilgen und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Von den Kirchenbesuchern gab es langanhaltenden Applaus.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde der Festtag für den St. Ilgener Chor im Maximilian-Kolbe-Haus fortgesetzt, wo die Vorsitzende Barbara Berlinger nach Grußworten von Pfarrer Hipp und dem Totengedenken einen Jahresrückblick hielt. Den Ausblick auf 2024 übernahm die Chorleiterin Melanie Jäger-Gubelius. Als Dank für deren hervorragende Leistung und vielfältiges Engagement für den Chor überreichte ihr anschließend die Vorsitzende ein Präsent. Auch allen Vorstandsmitgliedern sowie allen Sängerinnen und Sängern einschließlich Beerdigungssängerinnen und -sängern galt ihr Dank. Mit einigen Liedbeiträgen und einem Präsent wurde einer ehemaligen langjährigen Sängerin eine große Freude gemacht, denn sie hatte am nächsten Tag Geburtstag. Bei Kaffee und Kuchen fand der Cäcilientag seinen Abschluss.
BB
 
Chorleiterin Melanie Jäger-Gubelius wird für 25 Jahre Orgeldienst in St. Aegidius geehrt von Pfr. Hipp
 

Patrozinium 2023

Gottesdienst voller Musik für den heiligen Schutzpatron
Pfarrer Hipp begrüßte die zahlreichen Gemeindemitglieder und motivierte schon vorab zu einem Applaus für die Sänger und Musiker, die sich zur Gestaltung des Gottesdienstes versammelt hatten.
Die Sonntagsmesse war gewidmet dem heiligen Aegidius (auch Egidius, Gilg oder Gilgen genannt) der sowohl für den Namen des Ortsteiles verantwortlich als auch Schutzpatron der ältesten Kirche der Seelsorgeeinheit ist.
Sänger der Kirchenchöre Leimen und St.Ilgen, einer großen Gruppe von The Spirit und auch einigen Stimmen aus Sandhausen drängten sich auf der Empore um die Orgel.
Besondere Akzente setzten Matthias Claudino am Klavier, Thorsten Gellings (Percussion) und vor allem Johanna Berlinger mit den über allem schwebenden Tönen ihrer Querflöte. Munter fließend eröffneten jeweils die Instrumente die Stücke der zeitgemäßen Messe „So weit der Himmel ist“ von Alfred Hochedlinger (*1963) einem österreichischen Religions- und Musikpädagogen, Kirchenmusiker und Komponisten.
Während der Austeilung der Kommunion, gab es als besonderen Hörgenuss, den 1. und 5. Satz der Suit Antique von John Rutter mit dem Flöte und Klavier den Kirchenraum hell klingend ausfüllten. John Rutter (*1945 in London) ist einer der z.Zt. bekanntesten Komponisten geistlicher Musik, auch in unseren Reihen sehr beliebt .
Den Auszug leitete Melanie Jäger-Gubelius (in deren bewährten Händen auch die Gesamtleitung lag) mit Processional von Alan Wilson an der Orgel ein.
Nach dem begeisterten Schlussapplaus gab es an diesem Sonntag ein besonders stimmgewaltiges Geburtstagsständchen  für Pfarrer Hipp der in seiner Predigt eindrucksvoll das Thema Vergebung aus dem Evangelium nach Matthäus (18,21-35) mit der großen Parabel zum Vergeben aufgegriffen hatte – Er gab damit den Kirchgängern an diesem Sonntag etwas zum Nachdenken mit .
 

Cäcilientag am 1. Advent 2022

Der Festgottesdienst zum Cäcilientag in der gut besetzten St.-Aegidius-Kirche fand in diesem Jahr am 1. Adventssonntag statt und wurde von Präses Pfarrer Hipp zelebriert. Unter der Gesamtleitung von Melanie Jäger-Gubelius gestaltete der Kirchenchor St. Ilgen zusammen mit dem Leimener Kirchenchor die Hl. Messe feierlich mit, begleitet von Marcus Holl an der Orgel und Martin Stehr (Trompete). Mit Adventsliedern und weiteren festlichen Gesängen, bei denen auch die Gemeinde miteinbezogen worden war, konnten die beiden Chöre eine stimmungsvolle Atmosphäre erzeugen.
Am Ende der Eucharistiefeier wurde Sieglinde Kletti zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt aus den Händen von Pfarrer Hipp eine Urkunde vom DCV Freiburg als Dank für ihre über 50-jährige aktive Mitgliedschaft, und Vorstandsvorsitzende Barbara Berlinger gratulierte mit einem Blumenstrauß. Danach würdigte Pfarrer Hipp Andrea Klemm sowie Barbara Berlinger für jeweils 30 Jahre aktives Singen im Sopran und überreichte jeweils ein Blumengebinde.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen setzte sich der Festtag am Nachmittag im Maximilian-Kolbe-Haus fort. Auf das Totengedenken folgte ein Jahresrückblick und der Ausblick auf das kommende Jahr, verbunden mit lobenden Dankesworten an Alle, insbesondere an die Chorleiterin. Danach gab es weitere Ehrungen: Bernhard Knoblauch für 15 Jahre aktive Zugehörigkeit sowie für jeweils fünf Jahre aktive Mitgliedschaft Heidrun Hockl, Waldemar Röther, Rosemarie Pill sowie Barbara Stehr. Bei Kaffee und Kuchen und einigen Liedbeiträgen ließ man den Nachmittag gemütlich ausklingen.
 
Text: Barbara Berlinger
 

Cäcilia 2021

Festgottesdienst an Christkönig 2021 zum Cäcilientag und
zum 75-jährigen Bestehen
des Kirchenchores „Cäcilia“ 1946 St. Ilgen
Quelle: Sabine Geschwill
Der bestens besuchte Festgottesdienst in der St.-Aegidius-Kirche St. Ilgen anlässlich des Cäcilientags und des 75-jährigen Chorjubiläums wurde von Pfarrer Michael Hipp, dem Präses des Kirchenchores, feierlich zelebriert. Zu Beginn gedachte er allen verstorbenen Mitgliedern des Chores und namentlich insbesondere jenen vom vergangenen Cäcilienjahr. 
Im Gegensatz zum letzten Jahr konnten die Sängerinnen und Sänger des Chores – natürlich in erforderlichem Abstand zueinander – diese Eucharistiefeier wieder selbst mitgestalten unter der Leitung von Melanie Jäger-Gubelius, die auch das Orgelspiel übernahm. Die Freude darüber kam bei jedem einzelnen Lied aus dem Freiburger Chorbuch zum Ausdruck.
Bevor gegen Ende der Eucharistiefeier die Ehrung langjähriger Mitglieder stattfand, hielt die Chorvorsitzende Barbara Berlinger zum 75-jährigen Bestehen des Chores einen kurzen Rückblick auf die Vereinsgeschichte.Noch während des 2. Weltkrieges trafen sich einige sangesfreudige Frauen, um bei Beerdigungen und Hochzeiten zu singen, bevor es auf Anregung von Kaplan Friedel zur eigentlichen Gründung des gemischten Chores an Fronleichnam 1946 kam. Als Chorleiter konnte damals Arthur Nick gewonnen werden, erster Vorstand war Philipp Knebel. Seitdem hat der Kirchenchor – zusammen mit dem jeweiligen Vorstand und Dirigenten – das Kirchenjahr in St. Aegidius aktiv mitgestaltet. Auch Beerdigungen, Jubiläen, Feste der Pfarrgemeinde, Seniorenadventsfeiern der Stadt oder Partnerschaftstreffen gehörten und gehören immer noch zum festen Terminplan - nicht zu vergessen die Kirchenchorkonzerte, die im Vorfeld viel Proben- und Organisationsarbeit erfordern, aber auch immer großen Zuspruch gefunden haben.
Barbara Berlinger betonte, dass der Chor sein 75-jähriges Jubiläum wiederum gerne mit einem Konzert gefeiert hätte, aber die Pandemie alle Pläne dazu über den Haufen geworfen habe. Die letzten eineinhalb Jahre hätten dem Chorleben insgesamt schwer zu schaffen gemacht. Dennoch seien die Sängerinnen und Sänger dem Chor treu geblieben. Seit dem Sommer werde wieder – natürlich coronakonform – in größerem Kreis geprobt und auch in Gottesdiensten gesungen.
Sie dankte danach allen Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement.
Anschließend nahm Pfarrer Hipp zusammen mit Barbara Berlinger die Ehrungen vor: Brigitte Schifferdecker (Sopran) wurde für 10 Jahre, Herbert Chudalla (Bass) für 20 Jahre und Renate Bindl (Sopran) für 45 Jahre Chorgesang gedankt und je ein Präsent überreicht. Die Ehrungen von Heidrun Hockl (Alt) und Waldemar Röther (Bass) für je 5 Jahre Chortätigkeit werden nachgeholt, da beide nicht anwesend sein konnten. Die Sängerinnen Maria Jäger, Johanna Klemme und Luise Stegmaier bekamen Blumen dafür, dass sie sehr zuverlässig in fast allen Messen, oft auch mit anderen Mitsingenden, den Gemeindegesang ersetzt hatten, als dieser aufgrund der Pandemie nicht erlaubt war. Die Gottesdienstbesucher hatten dies dankbar angenommen.
Nun war Melanie Jäger-Gubelius an der Reihe: Seit 20 Jahren - ihr halbes Leben lang! – sei sie die Chorleiterin des Kirchenchors und habe so dem Chor eine wohltuende Kontinuität beschert, meinte Barbara Berlinger. Übertroffen werde Melanie Jäger-Gubelius bisher nur – was die Dauer angeht – von Arthur Nick, der 31 Jahre lang Dirigent war. Mit ihrer umfassenden kirchenmusikalischen Ausbildung und ihrem großen Engagement – auch für den Vorstand – verstehe es die Chorleiterin immer wieder, die Singenden zu motivieren und zu Höchstleistungen anzuspornen, so die Chorvorsitzende weiter. Als Dank und Anerkennung bekam Melanie Jäger-Gubelius von Pfarrer Hipp und Barbara Berlinger einen Blumenstrauß sowie ein Präsent überreicht.
In Anbetracht der derzeitigen Situation haben die Sängerinnen und Sänger in diesem Jahr wiederum darauf verzichtet, die Feier – wie sonst üblich - mit einem Mittagessen fortzusetzen und bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag ausklingen zu lassen. Bleibt zu hoffen, dass sich im nächsten Jahr eine gewisse Normalität einstellt, sodass wieder unbeschwert Proben und Auftritte stattfinden können und auch wieder gemeinsam gefeiert werden kann.

Ostern 2015


Katholischer Kirchenchor Herz-Jesu Leimen & „Cäcilia“ 1946 St.Ilgen 
 Kirchenchöre gestalten gemeinsam  klangvolle Ostergottesdienste
 Die Missa brevis eine sog. kurze Messe, die Mozart 1769 im Alter von 13 Jahren geschrieben hat, ist eine der wenigen Messen des Genies in einer Moll-Tonart.
Die St. Aegidiuskirche und die Herz-Jesu Kirche wurden mit recht kraftvollem österlichem Kirchengesang ausgefüllt.
Ein Kirchenbesucher meinte, die St. Ilgener Kirche sei fast „zu“ klein für den gewaltigen Klang des Chores mit Orchester und  Orgel.
Es war eng, auf der Empore von St. Aegidius, aber Kirchenmusikerin Melanie Jäger schaffte mit den Mitgliedern aus vier Chören eine sehr gelungene Aufführung.
Sänger der kath. Kirchenchöre aus Leimen, St.Ilgen und  Sandhausen verstärkt durch Mitglieder des ev. Kirchenchores Sandhausen  ließen gemeinsam die Ostergottesdienste   zu einem musikalischen Erlebnis werden.
Zusätzlich kraftvoll unterstützt wurde der große Chor durch die Solisten, der  strahlende Sopran von Agnese Buchauer fand seinen gleichwertigen Gegenpart im  warmen Alt von Melanie Jäger.  Auch in   Mozarts  Marienlied „Sub tuum praesidium“ (Unter deinen Schutz und Schirm)  konnte man die beiden  klangstarken Stimmen  hören.
Horst Münch sang mit klarem Ton die Tenorsoli der Messe und Bernhard Knoblauch mit warmem Timbre die Basspartien, beide schufen  gemeinsam mit den Solopartien der beiden Frauenstimmen Glanzpunkte der Messe.
Gefühlvoll ergänzte Marcus Holl an der Orgel die Musiker des kleinen Streichorchesters.
Während der Gabenbereitung ließen die Chöre mit dynamischer Intensität Mozarts  „Ave Verum“ ertönen. Trotz klanglicher Macht  -   zarte Töne.
„Klänge der Freude“ von Elgar war im wahrsten Wortsinne des Titels der kraftvolle musikalische Schlusspunkt der Gottesdienste.
Im Anschluss an den Ostermontagsgottesdienst bedankte sich Kirchenchorvorstand Edwin Schäfer ganz herzlich bei allen Sängern der vier verschiedenen Chöre.
Trotz der kurzen Zeit, die  von Jahresanfang bis Ostern geprobt wurde, war das Ergebnis der festlichen  Gestaltung der Gottesdienste beachtlich.
Dank der mitreißenden, fachlich hervorragenden Arbeit von Melanie Jäger lässt dies für künftige Projekte der Kirchenchöre auf weitere schöne musikalische Klangerlebnisse hoffen.
 
M. Kaehler
  
Teamleitung Kirchenmusik / Hauptamtliche Kirchenmusikerin in Leimen, Nußloch und Sandhausen