Firmung: Bibelgeschichten mit LEA-Erzählfiguren

17.09.2026 | Weiter. Gehen. Mit Gott.

Was haben Abraham, Maria, Jesus und ein Hirte gemeinsam? Sie bekommen beim Firmprojekt „Weiter. Gehen. Mit Gott.“ Gestalt. Mit LEA-Erzählfiguren entdecken Jugendliche biblische Geschichten neu – kreativ, handwerklich und mit Blick auf den eigenen Glaubensweg.

 
 
„Weiter. Gehen. Mit Gott.“ – dieses Motto begleitet die diesjährige Firmvorbereitung. Doch was bedeutet es, mit Gott weiterzugehen? Steckt darin nicht bereits die Überzeugung, dass wir Gott kennen und ihm vertrauen? Vielleicht geht es auch darum, sich auf ihn einzulassen, Neues zu entdecken und die Zuversicht zu haben, über sich selbst hinauszuwachsen.
 
Wie lassen sich solche Erfahrungen weitergeben? Geschichten können geschrieben und erzählt werden. Es gibt aber auch einen anderen Weg: Geschichten können Gestalt bekommen.
Diese Gedanken bildeten die Grundlage für das Firmprojekt mit den LEA-Erzählfiguren. LEA steht für Lebendig – Erzählen – Ausdrücken.
Die Figuren entstehen aus einem Grundgerüst mit Sisal und Metallfüßen. Sie bekommen eine Haut, Haare und Kleidung und werden so zu individuellen Persönlichkeiten.
 
 
Mit der biblischen Geschichte von Sarah und Abraham näherte sich die Firmgruppe den Figuren. Wer kommt in dieser Geschichte vor? Wie könnten die Menschen ausgesehen haben? Und welche Personen sind für die Bibel und unsere Glaubensgeschichte wichtig?
 
Gemeinsam entstand die Idee, verschiedene Menschen darzustellen: eine junge Frau, beispielsweise Maria, eine ältere Frau wie Sarah und einen älteren Mann, etwa Abraham. Dazu kamen ein Hirte und ein Schriftgelehrter. Auch Jesus durfte nicht fehlen – als zwölfjähriger Junge und als erwachsener Mann.
 
Die Gruppe traf sich im LEH in Balzfeld. Unter der Anleitung von Barbara de Gioia wurde die biblische Geschichte erschlossen. Karin Williams begleitete das Projekt als Kursleiterin für LEA-Erzählfiguren und unterstützte die Jugendlichen mit ihrer Erfahrung bei der handwerklichen Gestaltung.
 
Nachdem die Grundfiguren entstanden waren, erhielten sie Haare aus Tierfell. Es wurden Bärte gestaltet, Zöpfe geflochten und passende Kleidungsstücke ausgewählt. Besonders vielfältig war die Auswahl der bereits vorbereiteten Stoffe, Farben und Muster für die Kleidung. Wie in einem kleinen Modegeschäft konnten die Jugendlichen passende Kleidungsstücke auswählen. Karin Williams stand ihnen dabei mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung beratend zur Seite. So erhielt jede Figur ihre individuelle und passende Kleidung.
 
 
Nun sind die Figuren fertig. Als nächster Schritt wird die Geschichte von Sarah und Abraham mit ihnen nacherzählt. Dadurch eröffnet sich eine neue Perspektive: Was geschieht, wenn biblische Personen nicht nur gelesen oder gehört werden, sondern sichtbar vor uns stehen?
 
Die LEA-Figuren machen biblische Geschichten sichtbar, begreifbar und lebendig.
 
Vielleicht liegt darin auch eine Verbindung zum Firmmotto: Abraham macht sich auf den Weg, vertraut auf Gottes Zusage und wagt Neues. Auch die Jugendlichen sind unterwegs. Sie dürfen Fragen stellen, Erfahrungen machen und ihren eigenen Glaubensweg entdecken.
 
Die Figuren sind fertig und sollen künftig im Familienzentrum in Rot ihren Platz finden. Dort können sie für die Arbeit mit biblischen Geschichten zur Verfügung stehen.
 
Wer sich für die Figuren interessiert oder sie für eine figürliche Betrachtung und die Arbeit mit Bibelstellen ausleihen möchte, kann sich an Urban Ronellenfitsch wenden.
Lebendig. Erzählen. Ausdrücken.
Weiter. Gehen. Mit Gott.